Wie man in schweren Zeiten investieren sollte

Ganz gleich, ob sich die Börsen im Aufschwung oder Fall bewegen sollten – der internationale Finanzmarkt bietet zu jeder Gelegenheit Optionen, aus der Lage Kapital zu schlagen.

In schweren Zeiten zu investieren ist zwar keine ganz einfache Sache, aber mit ein wenig Verstand und Wissen (und ja, auch Glück) kann man hier dennoch echte Vorteile erzielen. Einige Tipps, die dabei helfen können.

Auf viele Schultern verteilen

Es ist die Grundregel Nummer eins beim Investieren, aber es muss möglicherweise erneut bestätigt werden. Verschiedene Anlageklassen entwickeln sich zu unterschiedlichen Zeiten gut oder schlecht. Wenn das Portfolio einer einzelnen Anlageklasse ausgesetzt ist –beispielsweise Aktien – folgt seine Wertentwicklung dem Schicksal des Aktienmarkts, und die Renditen sind wahrscheinlich eher volatil.

Wenn das Portfolio jedoch eine Auswahl verschiedener Anlageklassen enthält und über verschiedene Länder und Regionen der Welt verteilt ist, können sich die verschiedenen Elemente zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich entwickeln. Wenn sich eines in die roten Zahlen begibt, kann sich ein anderes möglicherweise besser entwickeln und somit kompensieren. Also nicht immer alles auf ein Pferd setzen.

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International denken

Mit Blick auf die Diversifikation kann man bevorzugt in Übersee nach Möglichkeiten suchen. Ein auf Deutschland ausgerichtetes Portfolio scheint für Investoren in Deutschland eine vernünftige und konservative Option zu sein. Andere Regionen der Welt bieten möglicherweise positivere Aussichten oder sind einfach besser in der Lage, einem bei einem Abschwung im Inland zu helfen.

Sie müssen sich der verschiedenen Risiken bewusst sein, die beim Handel in internationalen Märkten auftreten können, aber selbst ein kleiner Schritt in andere entwickelte westliche Volkswirtschaften könnte dazu beitragen, einen Teil Ihres Risikos zu diversifizieren. Global denken hilft also meist, regionale Probleme abzufedern.

Es geht nicht immer nur bergauf

Die richtige Einstellung in negativen Perioden ist ebenso wichtig wie die Struktur Ihres Portfolios. Volkswirtschaften können einfach nicht auf unbestimmte Zeit weiter wachsen, und es ist wahrscheinlich, dass alle paar Jahre Rezessionen auftreten.

Erfolgreiche Anleger sind in der Regel pragmatisch und realistisch – sie investieren langfristig und erwarten, dass es zwar gute, aber auch schlechte Zeiten geben wird. Selbst aus der Finanzkrise 2008 konnte man noch positives herausziehen, sofern man die Zeichen der Zeit hat deuten können. 

Bargeld ist nicht unbedingt ein König

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Während einer Rezession kann es sehr verlockend sein, aus dem Aktienmarkt auszusteigen und sich stattdessen für die Sicherheit von Bargeld zu entscheiden. Diese Strategie kann allerdings riskant sein. Aktienmärkte sind volatil, was bedeutet, dass sie sich, so schnell sie fallen können, auch schnell erholen können – oft ohne oder mit geringer Warnung.

Wenn Sie entschieden haben, dass Aktien das beste Finanzinstrument ist, kann ein Ausstieg aus ihnen, wenn Sie bereits einen Verlust erlitten haben, bedeuten, dass Sie sie verpassen, wenn sie sich endlich erholen. Darüber hinaus kann die Inflation die Kaufkraft von Bargeld im Laufe der Zeit beeinträchtigen. Vielleicht sollte man es dann also in Luxusgestände wie die Omega Seamaster für Unternehmer investieren, da ist garantiert kein Wertverlust möglich. 

Fazit

Selbst in aktuell unwägbaren Situation sollte man immer einen kühlen Kopf bewahren, um die richtigen finanziellen Entscheidungen treffen zu können.

 

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