Joint Venture Scoach steht vor Beendigung: Jetzt ist der Weg frei zur Gebührensenkung!

Seit 2007 betreiben SIX und die Deutsche Börse AG gemeinsam mittels eines Joint Ventures die Handelsplattform für strukturierte Produkte Scoach in der Schweiz und Deutschland. Dieser Kooperationsvertrag zwischen SIX und der Deutschen Börse AG wurde nun von der SIX aufgelöst, mit der Kündigung des Vertrages wird das Joint Venture zum 30. Juni 2013 beendet. Die eingebrachten Märkte gehen an die Muttergesellschaften zurück.

SIX bekräftigt Bekenntnis zum Schweizer Markt für Strukturierte Produkte
Der Markt für Strukturierte Produkte ist ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsportfolios von SIX. Die erfolgreiche Börse für Strukturierte Produkte in Zürich wird deshalb weitergeführt. Über die konkreten Massnahmen sowie die organisatorische Ausgestaltung der Börse für Strukturierte Produkte in der Schweiz wird SIX zum geeigneten Zeitpunkt informieren.

Christian Katz, CEO SIX Swiss Exchange sagt dazu:
«Der Handel mit Strukturierten Produkten ist für SIX von strategischer Bedeutung. Wir wollen deshalb künftig noch konsequenter auf die Bedürfnisse der Emittenten und des gesamten Schweizer Marktes eingehen und ihn mit geeigneten Massnahmen fördern.»

Die dürftige Medienmitteilung der Deutschen Börse lässt fragen offen. Sehr positiv zu beurteilen ist hingegen die zusätzliche Medienmitteilung der SIX mit der Bekräftigung zum Struki-Markt Schweiz. Was uns allerdings als erstes durch den Kopf ging ist folgendes: Jetzt wäre der Weg frei für die Senkung der Kotierungsgebühren an der Scoach Schweiz. Vgl. dazu auch http://www.finanzprodukt.ch/allgemein/berner-borse-plant-einstieg-in-derivathandel-dabei-seien-bar-zkb-und-vontobel/

Eine Aussage von Christian Katz gegenüber dem Handelsblatt bestätigt auch unsere Vermutung: „Wir wollen künftig noch konsequenter auf die Bedürfnisse der Emittenten und des gesamten Schweizer Marktes eingehen“, erklärte der Chef der Schweizer Börse.

Weitere Medienberichte:
NZZ Bericht zur Auflösung

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