Warum die Sicherheit bei Online-Zahlungen immer wichtiger wird

Zunehmend verlagert sich der Zahlungsverkehr in der Schweiz in das Internet, ein Trend, der weltweit beobachtet werden kann.

Umso wichtiger wird es dadurch auch, die Sicherheit der Kundengelder im World Wide Web zu garantieren. Doch wie gelingt das und welche Zahlungsmittel kommen aktuell am meisten zum Einsatz?

Warum die Sicherheit bei Online-Zahlungen immer wichtiger wird

Quelle: Unsplash

Online-Zahlungen weit mehr als nur ein Bankkonto

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Zahlungen online nur per Banküberweisung akzeptiert wurden. Zwar handelt es sich noch immer um eine Option, deren Nutzung nimmt allerdings merkbar ab. Eine HWZ-Studie im Jahr 2021 zeigte, dass die Schweizer online am liebsten auf die Kreditkarte zurückgreifen – ganze 75 Prozent aller Befragten bevorzugen diese Methode. Doch nur knapp dahinter landete die Rechnung mit 74 Prozent. Lange suchen müssen wir derweil die Vorauszahlung, die auf gerade einmal 20 Prozent der Stimmen kommt. Davor landete zum Beispiel noch das weltweit beliebte E-Wallet PayPal. Ohnehin lohnen sich solche modernen Zahlungsmethoden oft aus verschiedenen Gründen. Dazu zählt die Sicherheit, welche die entsprechenden Dienstleister den Kunden in den meisten Fällen gewähren können.

Das gilt speziell für Einzahlungen im Netz, wie bei der Nutzung von Online Casinos mit Schweizer Franken. Die digitalen Spielhallen wurden in den letzten Jahren immer beliebter. Sie locken mit Boni, Freispielen und einer riesigen Auswahl. Doch nur bei der Nutzung moderner Zahlungsmethoden statt Bankkonto landet das Guthaben auch gleich auf dem Spielkonto. Dabei stellen die Zahlungsdienstleister zugleich sicher, dass es sich um seriöse Unternehmen handelt, mit denen sie zusammenarbeiten. Manchmal werden gar Garantien ausgesprochen, etwa wenn ein bestelltes Produkt nicht geliefert wird. Weitere Beispiele sind Shopping-Plattformen wie eBay oder Amazon. Besonders für die Online-Händler ist eine Vielzahl von akzeptierten Zahlungsarten notwendig. Der Kunde soll seinen Zahlungsvorgang schnell und simpel abschließen können, da ein umständlicher Zahlungsweg das Risiko birgt, dass der Kunde den Vorgang abbricht.

Transaktionsvolumen steigt weiter an

Die Aussichten für die Zukunft zeigen, dass das Online-Transaktionsvolumen im eCommerce weiter ansteigen und neue Rekordzahlen erreichen wird. Bis zum Jahr 2025 erwarten die Finanzexperten in der Schweiz eine Steigerung um fast 8 Milliarden Euro (circa 8,38 Milliarden CHF) Transaktionsvolumen im Bereich Digital Commerce. Abhängig von den politischen und wirtschaftlichen Begleiterscheinungen könnte diese Zahl in den kommenden Prognosen noch einmal ansteigen. Schließlich wurden auch 2020 und 2021 unverhofft hohe Zahlen erreicht – wenn auch durch weniger erfreuliche Gründe. Um die Sicherheit zu garantieren, arbeiten die Finanzinstitute mit diversen Experten zusammen und beschäftigen sich ebenfalls mit neuen Technologien.

Eine dieser zukunftsträchtigen Optionen ist die Blockchain, die große Mengen an Daten fälschungssicher speichern kann. Genau dies sind Elemente, die den Banken und Kunden wichtig sind, wobei noch weitere Entwicklungsschritte vonnöten sind, ehe sich die Idee auf breiter Basis etablieren kann. Doch Unternehmen wie Shell haben bereits Vorarbeit geleistet und könnten in Zukunft als Beispiel gelten, sofern sie mit ihrem Vorhaben auf lange Sicht erfolgreich sind.

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