Währungen der Welt: Das sind die Top 5

Dass der US-Dollar DIE Währung schlechthin ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Dennoch gibt es auch noch weitere wichtige Währungen auf der Welt, die unter allen 160 Währungen einen Sonderstatus haben.

Sie sind nicht nur das Finanz- und Bezahlmittel in ihrem jeweiligen Land (oder zum Teil auch in mehreren Ländern), sondern haben darüber hinaus noch eine Bedeutung auf den internationalen Finanzmärkten.

Der US-Dollar

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Der US-Dollar ist die wichtigste Währung der Welt. Er ist offizielles Zahlungsmittel in den USA, Kambodscha, El Salvador, Panama, Ecuador, Simbabwe und vielen weiteren Ländern und galt lange Zeit als die stärkste Währung der Welt. Auch sind die Währungen einiger Länder an den US-Dollar gekoppelt. Diese Position schwächelt und der Euro und der Yen sind starke Konkurrenten für den Dollar, zumindest im Devisen-Handel, dennoch ist und bleibt der US-Dollar die Leitwährung. Im Jahr 2014 wurden über 44 % und somit fast die Hälfte aller weltweiten Transaktionen in dieser Währung bezahlt. Darüber hinaus liegen zwei Drittel der weltweiten Währungsreserven in US-Dollar vor.

Der Euro

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In 19 Ländern Europas zahlt man mit dem Euro. Er ist die zweitwichtigste Währung der Welt. Neben US-Dollar halten viele Notenbanken auch Euro-Reserven und der Euro kann überall auf der Welt getauscht werden. Eingeführt wurde er zunächst als Buchgeld zunächst zum 1. Januar 1999 und als Barwährung gab es ihn dann für zunächst zwölf Staaten ab dem 1. Januar 2002. Für die Schweiz war immer klar, dass sie trotz der Lage in Europa nicht zum Euro-Raum gehören will, schliesslich ist der Schweizer Franken für sich genommen eine unabhängige starke Währung mit vielfältiger Einsatzmöglichkeit. Sowohl bar als auch in Online Casinos kann der Franken eingesetzt werden, denn es gibt auch welche mit Schweizer Franken und die neueste Entwicklung ist eine Kryptowährung privater digitaler Schweizer Franken.

Das Britisches Pfund

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Das britische Pfund spielt eine wichtige Rolle auf dem internationalen Währungsmarkt. Bezahlt wird mit Pfund nicht nur in England, sondern auch in Schottland, Wales und Nordirland. Auch auf der Isle of Man und den Kanalinseln ist das britische Pfund die Bezahl-Währung. 4,4 Prozent aller Währungsreserven auf der Welt sind in britischem Pfund hinterlegt – zwar kein Vergleich zu den Reserven in US-Dollar und Euro, aber immerhin noch eine bedeutende Menge. Wie es nach dem Brexit mit dem britischen Pfund weitergeht ist noch offen, schliesslich rührt die grosse Bedeutung des Pfunds primär von der Bedeutung der Stadt London in der Finanzwelt. Wenn diese Wichtigkeit durch den Brexit abnimmt, könnte auch das Pfund darunter leiden.

Der japanische Yen

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Im Asia-Pazifik-Raum ist der japanische Yen die wichtigste Währung. Viele Länder halten ihn ebenso wie US-Dollar, Euro und das britische Pfund als Reservewährung. Dass der Yen international so bedeutsam ist, liegt vor allem daran, welch grosse Exportmacht Japan ist. Produkte aus japanischer Industrie machen Qualität „Made in Germany“ Konkurrenz und die Börse in Tokio ist eine der grössten der Welt. Der Staat Japan hat darüber hinaus ein grosses Vermögen in internationalen Pensionsfonds angelegt. Wenn sich der Yen-Kurs bewegt, bewegen sich auch nicht selten mal die internationalen Finanzmärkte, was die grosse Bedeutung dieser Währung unterstreicht.

Der chinesische Renminbi

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Die Chinesen greifen nach dem Thron und sind nicht nur die zweitstärkste Wirtschaftsmacht der Welt nach den USA, sondern auch im Im- und Exportgeschäft gross vertreten. Ihre Währung gewinnt ebenfalls immer mehr an Bedeutung und könnte schon in ein paar Jahren zu den drei wichtigsten Weltwährungen gehören – so Experten.

Schon 2016 hat der Internationale Währungsfonds den chinesischen Renminbi (der auch Yuan heisst) in die grössten fünf Weltwährungen aufgenommen, ein Ritterschlag für das chinesische Geld. Im Jahr 2017 hat die Europäische Zentralbank bereits eine halbe Milliarde US-Dollar ihrer Geldreserven in die chinesische Währung umgewandelt und macht somit klar, wo die Reise mal hingehen könnte.

 

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