Interview: Ex Wegelin/Nettobanker visualisiert Kundenberatung für Vermögensverwalter

Kunden schätzten es, wenn sich die Dokumentationen mit der Qualität der Beratung decken. Leider ist nicht jeder Berater gleichzeitig auch ein IT-Spezialist und Grafiker. Das Startup Advice Online vom ex Wegelin/Nettobanker Neff übernimmt darum diesen Service. Im Interview mit finanzprodukt.ch stellt Christian Neff seinen Service kurz vor.

Herr Neff, Sie haben 20 Jahre in der Banken IT gearbeitet und waren auch am Nettobank Projekt beteiligt. Warum nun der Schritt zum eigenen Unternehmen?
Wegelin & Co., d.h. die teilhabenden Geschäftsführer, motivierten die Mitarbeiter, Unternehmertum zu leben. Und als Anfang 2012 die Weltgeschichte auch nicht vor Wegelin & Co. halt machte, liess ich meinem lange keimenden Drang nach der Selbständigkeit freien Lauf.

christian neff
Sind Banken einfach nicht innovativ genug?
Einerseits hängt Innovation immer von Köpfen ab. Andererseits, wenn sich Innovation zeigt, sind Banken infolge ihrer Grösse und der vielen involvierten Gremien häufig sehr träge bei der Umsetzung von innovativen Ideen. Und diese Trägheit kostet unglaublich viel Geld, weshalb Projekte ab und an abgebrochen oder erst gar nie in Angriff genommen werden.

Was bieten Sie mit adviceonline.ch genau an?
Ich biete Finanzintermediären die Möglichkeit, ihren Kunden jederzeit einen Anlagevorschlag präsentieren zu können, der sich nicht nur an regulatorische Vorgaben hält (bspw. FINMA), sondern auch den hohen Qualitätsansprüchen der Bankenbrache gerecht wird. Ich ermögliche es diesen Personen, enorm an Zeit einzusparen, was wiederum erlaubt, intensiver zu beraten und vermehrt zu akquirieren.

advise online
Gibt es dies nicht auch bei den Banken?
Viele Banken haben das. Das sind aber Plattformen, welche in der Regel nur intern zur Verfügung stehen. Zudem sind diese Umgebung weit entfernt davon, einfach, prägnant und intuitiv zu sein. Sie wollen quasi zu viel.

Was machen Sie besser/anders?
Ich habe auf alle Optionen verzichtet, welche für die Beratung selbst nicht benötigt werden. Dies erst ermöglicht ein effizientes und sinnvoll optimiertes Arbeiten. Zeit ist ein kritischer Faktor in der Branche. Dem werde ich mit meinem Prozess gerecht. Ganz wichtig dabei ist, dass weder die Sicherheit, noch die Qualität Einbussen hinnehmen müssen – im Gegenteil sogar.

Wie sieht ihr Geschäftsmodell aus, bzw. wie verdienen Sie Geld? Nur an den Lizenzgebühren oder gibt es weitere Entschädigungen und Services?
Finanzintermediäre zahlen die Lizenzgebühr, nichts mehr: keine Front-Up-Fee, keine Mindestlaufdauer. Die Gebührenstruktur ist so transparent und ‚schlicht‘ wie die Dienstleistung selbst.

adviceonline.ch_risikoanalyser
D.h. Sie sind komplett unabhängig?
Ja. Ich bin zu 100% unabhängig.

Wie erreichen sie die Vermögensverwalter, bzw. ihre Kunden?
Hauptsächlich durch persönlichen Kontakt. Dann gehe ich aber auch über die sogenannten EVV-Desks bei Banken und über die bekannten Selbstregulierungsorganisationen, denen sich Vermögensverwalter unterstellen müssen.

 

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Ein Kommentar

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