Eine grosse Herausforderung – die Geldanlage im 21. Jahrhundert

Kennen Sie das? Wir jammern oft alle auf einem sehr hohen Niveau. Wir in der Schweiz und in ganz Europa leben dennoch in einem soliden Industriestaat, in dem es uns nahezu an nichts fehlt, oder?

Ja, meist sind wir finanziell abgesichert, haben Arbeit, regelmässige Einnahmen und können unser Leben meistern, wenn wir gesund sind. Das sind gute Voraussetzungen, um auf Dauer zufrieden und glücklich zu leben. Allerdings stellt es für viele Anleger eine grosse Herausforderung dar, das Geld vernünftig und solide anzulegen.

Der Schweizer Franken gilt dabei als bodenständige und sichere Währung. Fatal ist, dass die Zinsen seit vielen Jahren auf der Talfahrt sind und sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau befinden. Wie wird es in Sachen Zinsen weitergehen und lohnt es sich überhaupt noch, sein Geld bei der Bank anzulegen? In unserem kleinen Guide erfahren Sie mehr zu diesem Thema. Neugierig?

Warum spricht jeder von der Sachwertanlage?

Seit vielen Monaten können wir auf dem Finanzmarkt und auch bei Banken vor allem ein Wort immer wieder hören: Sachwert. Warum sollten wir auf Sachwerte setzen und was bedeutet dieser Begriff überhaupt? Sachwerte sind Substanzwerte, die auf Dauer einen guten Ertrag erwirtschaften können. Diese Werte hängen nicht davon ab, wie sich die Zinsen in naher oder ferner Zukunft entwickeln, sondern steigen oder fallen unabhängig davon. Mit Sachwertanlagen schützt man sich gegen die Inflation, die Geldentwertung. Schliesslich wollen wir auf Dauer alle unser Geld vermehren und auch zumindest die Inflationsrate und damit den Kaufkraftverlust mit Geldanlagen erwirtschaften, oder?

Am Zinsmarkt wird kaum noch viel bezahlt – sind Sachwerte die Lösung?

Zunächst einmal stelle ich dar, zwischen welchen Arten von Sachwerten in Sachen Geldanlage man grundsätzlich unterscheidet.

  1. Immobilien
  2. Aktien
  3. Rohstoffe

Viele Anleger schwören auf die lukrative Aktienanlage, die sich anbietet, im Depot bei einer soliden Bank verwahren zu lassen. Möchten Sie sich zu diesem Thema näher informieren? Sie können auf diesem Portal alle wichtigen Infos finden: http://www.deutschefxbroker.de/

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Doch sind Aktien die chancenreichste Möglichkeit, um nachhaltig mit Sachwerten sein Vermögen zu optimieren? Bedeuten Aktienanlagen nicht immer, ein grosses Risiko einzugehen oder sollten wir lieber den Goldbarren in unseren Safe legen? Sie erfahren nun mehr zu den einzelnen Möglichkeiten zum Thema Sachwerte:

  1. Immobilien – werden sie zurecht als Betongold bezeichnet?

Immobilien sind immer wieder in der Presse als lukrative Anlageform mit Substanz dargestellt. Natürlich bringt es durchaus diverse Vorteile, wenn man eine gute Immobilie besitzt. Viele Schweizer möchten auf dem Land die Natur im eigene Häuschen genießen oder setzen auf eine gute Kapitalanlage einer vermieteten Eigentumswohnung. Beides hat dabei seine Reize – schliesslich erspart man sich die Miete im Eigenheim auf lange Sicht. Wer eine vermietete Wohnung besitzt, nimmt regelmässige Mieterträge ein, die ein kleines Zusatzeinkommen darstellen. Soweit – so gut.

Dennoch sollte jeder Investor bedenken, dass nicht jede Lage einer Immobilie automatisch Wertsteigerungen mit sich bringt. Eine schöne Wohnung in Zürich oder Basel lässt sich besser vermieten als ein freistehendes Haus auf dem Lande. Bei allen Immobilien sollten Sie jedoch eines beachten: Sie kosten ein kleines Vermögen. Nicht immer können wir uns die Immobilie sofort leisten, ohne ein Darlehen aufzunehmen. Die Mieteinnahmen finanzieren die Darlehensraten, im Falle des Eigenheimes zahlen Sie anstatt Miete Ihr Darlehen zurück. Genau das sind die Vorteile, die ein finanziertes Objekt mit sich bringt.

Wie sieht es mit den Nachteilen einer Anlage in Form einer Immobilie aus? Nicht jedes Objekt wirft über Jahrzehnte hinweg gute Mieteinnahmen ab, ausserdem besteht die Gefahr, dass der Wert des Objektes im Laufe der Zeit sinken kann. Eine Immobilie muss renoviert werden und kann unter Umständen nur unter erschwerten Bedingungen wieder verkauft werden.

Dennoch wissen viele Bürger in der Schweiz: Mit dem Kauf einer Immobilie in guter Lage macht man auf Dauer wenig falsch. Vor allem, wenn die Investition sehr langfristig betrachtet wird, stehen die Chancen mehr als gut, dass auch Sie mit Ihrem Häuschen oder Ihrer Wohnung auf Dauer Ihr Vermögen vermehren.

  1. Aktien – ist das nicht nur eine Geldanlage für Profis?

Während man bei einer Immobilie noch weiß, was man an Wert hat und diesen ansehen kann, ist die Unternehmensbeteiligung in Form von Aktien für viele Anleger immer noch ein rotes Tuch. Nicht erst seit der Finanzmarktkrise ist vielen Bürgern völlig klar: Aktien können im Kursrutsch schnell an Wert verlieren. Nicht selten haben Anleger schnell ihr Geld halbiert und sagen sich frustriert: „Nie mehr Aktien!“

Ist dies der richtige Weg, über diese Anlageform nachzudenken? Nein – natürlich nicht. Aktienanlage heißt, dass man sich am Gewinn der Unternehmen beteiligt und sogar einen kleinen Anteil an der Firma erwirbt. Ist genau diese Gegebenheit nicht die Idealform, um an der florierenden Wirtschaft auf Dauer zu profitieren? Ja – ganz ohne Zweifel stehen somit die Chancen gut, dass man dauerhaft sein Vermögen vermehren kann. deutschefxbroker.de zeigt Ihnen einige Möglichkeiten, wie auch Sie Aktien günstig in Ihrem Depot verwahren lassen können.

Allerdings brauchen Sie bei der Aktienanlage vor allem eines: Zeit! Wer mit Druck Aktien verkaufen muss, ist nicht unbedingt mit Kursgewinnen gesegnet. Außerdem muss man die Volatilität (Schwankungen am Markt) aushalten können. Sehr selten verläuft der Chart eines Aktienwertes in einer klaren Linie nach oben. Wenn aus 100 Franken Aktienwert plötzlich 88 Franken werden, muss man so eine Börsennotierung aushalten können. Wer dabei in sofort Panik gerät, sollte die Finger von Aktien lassen.

Fakt ist: Auf Dauer steigen die Aktien und werfen meist bessere Renditen ab als jedes festverzinsliche Wertpapier. Das kann man an langfristig betrachteten Wertentwicklungen durchaus erkennen. Viele Aktien weisen eine Rendite per anno von 6 % oder mehr, auf einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet, auf.

Wie kann man das Risiko bei der Aktienanlage streuen?

Am besten ist es, wenn man keine einzelnen Werte an der Börse kauft, sondern in einen gemischten Aktienfonds investiert. Hier wird oft ein Index aus der Schweiz oder ein anderer Korb hinterlegt, der als Maßstab für die Aktienfonds-Entwicklung gilt. Dabei erweist es sich als lohnenswert, die Benchmark zu schlagen. Gelingt dies immer mit einem Aktienfonds? Nein – auch ein Fonds ist kein Garant für eine positive Wertentwicklung. Auf Dauer jedoch können Sie mit einer Aktienanlage durchaus die Renditen von festverzinslichen Wertpapieren schlagen. Wichtig ist, dass Sie wissen, das Aktieninvestitionen mit Risiken verbunden sind.

  1. Rohstoffe – ist der Goldbarren im Safe die beste Anlage?

Viele Verbraucher in der Schweiz kaufen sich Edelmetalle und legen diese in den Safe. Fraglich ist dabei, ob man mit Silbermünzen oder dem Goldbarren wirklich die beste Anlageform findet, bei der der Preis stets nach oben gerichtet ist. Gold ist schließlich die weltweite Krisen-Anlage schlechthin, oder?

Ja – doch Panik für Investitionen war noch nie ein guter Ratgeber. Oftmals investieren Menschen in Edelmetallen aus Angst um Verfall des Geldes und der Währung. Das treibt den Preis von Gold, Silber und Platin noch zusätzlich nach oben. Schließlich findet die Notierung des Goldpreises an einem üblichen Markt statt. Das heißt, dass Angebot und Nachfrage den Preis gestaltet. Ist die Nachfrage groß, treibt diese Tatsache den Preis nach oben. Somit haben viele Investoren Gold und Silber schon viel zu teuer eingekauft. Der anschließende Preisverfall und die Korrektur stellen nicht selten eine große Enttäuschung für den Verbraucher in der Schweiz dar.

Außerdem muss man bei der Investition in Barren und Münzen beachten, dass der An- und Verkaufspreis eine große Differenz aufzeigt. Diesen Unterschied muss man erst einmal durch die Wertsteigerung von Edelmetall verdienen. Nicht selten beträgt die Differenz 5 % oder mehr, die an Ertrag erwirtschaftet werden muss, ohne dass der Investor in die Gewinnzone gerät.

Sie sehen: Auch in Sachen Rohstoffe gilt, dass der Goldbarren keine „wundersame Geldvermehrung“ darstellt. Wer etwas Edelmetall seinem Vermögen beimischt, kann allerdings auch wenig falsch machen. Schließlich ist es die Mischung im Vermögen, die Sie ruhig schlafen lässt. Ein kleiner Anteil von Gold und Silber im Vermögen (5-10%) ist sicherlich kein Nachteil. Die großen Wertsteigerungen sollten Sie jedoch nicht unbedingt erwarten. Als Krisen-Investition gilt auch hier: Bitte bringen Sie Zeit und Muse mit, wenn Sie in Edelmetalle investieren.

Fazit

Sachwertanlagen sind, völlig zurecht, eine gute Alternative zum niedrigen Zinsmarkt in der Schweiz. Wie heißt es so schön? Setzen Sie in Sachen Vermögen niemals alles auf eine Karte. Die richtige Mischung bestimmt den Anlageerfolg in Ihrem Vermögen. Welche Mischung ist dabei für Sie genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt?

 

Featured image credit: Freepik

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